Der Verein
Verschiebung der Mitgliederversammlung
Leider muss die Mitgliederversammlung aus organisatorischen Gründen verschoben werden! Sie werden in Kürze weiter informiert.
Willkommen bei der Jacques-Offenbach-Gesellschaft,
Willkommen bei der Jacques-Offenbach-Gesellschaft, Bad Ems e. V.
Wir stellen uns vor:
Ein Jahr vor der 100. Wiederkehr von Jacques Offenbachs Todestag, im Jahr 1979, hatte der damalige Kurdirektor von Bad Ems, Heinz Wadepuhl, die Idee, die Jacques-Offenbach-Gesellschaft zu gründen. So wurde am 19. Oktober 1979 in Bad Ems die Jacques-Offenbach-Gesellschaft gegründet. Dr. Günther Obst war bis Anfang der 2000er Jahre künstlerischer Leiter der Gesellschaft und Organisator der bald internationalen Festwochen. Nach seinem Tod versickerte nach und nach das Interesse an die Festspiele. Inzwischen ist Bad Ems aufgrund seines Rufes als legendäres Weltbad jetzt UNESCO Welterbe geworden. Für die Jacques-Offenbach-Gesellschaft ist es an der Zeit, die Werke von Jacques-Offenbach neu zu entdecken und zu erforschen. Immerhin hielt sich Offenbach acht Jahre lang oft und gerne in der Kurstadt an der Lahn auf und komponierte etliche Werke für dessen legendären Marmorsaal und deren illustren Gästen. Der Verein „Jacques-Offenbach-Gesellschaft Bad Ems e. V.“ ist gemeinnützig. Die JOG ist Vereinsmitglied in verschiedenen Verbänden.
Gründungstag der Jacques-Offenbach-Gesellschaft ist der 19. Oktober 1979.
Die Jacques-Offenbach-Gesellschaft hat ihren Sitz in Bad Ems, was sich dadurch erklärt, daß sich Jacques Offenbach zwischen 1858 und 1870 wiederholt zur Kursaison im Hochsommer an die Lahn begab. Erst in zweiter Linie der Erholung wegen. In erster Linie suchte und fand er dort sein Publikum, denn ein maßgeblicher Teil der Gäste stammte aus Frankreich, insbesondere Paris. So kam es, daß Offenbach sein eigenes Ensemble mitbrachte, als Dirigent seiner Werke in Erscheinung trat und an neuen Stücken für den Winter in Paris weiterarbeitete. Wesent-liche Teile seines "Orpheus" etwa sind in der entspannten Atmosphäre des mondänen Kurbads Ems entstanden. Zum Emser Stolz gehören auch die acht Werke, die im heute noch erhaltenen Marmor-saal ihre Uraufführung erlebt haben, darunter "Les Bavards" (1862), "Il Signor Fagotto" (1863), "Lischen et Fritzchen" (1863), "Jeanne qui pleure et Jean qui rit" (1864) und "Coscoletto" (1865).
Die Jacques-Offenbach-Gesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein, der sich der Aufgabe verschrieben hat, das Werk Offenbachs bekannt zu machen, durch Aufführungen wie durch wissenschaftliche Forschung. Ist das nötig? Wird Offenbach nicht landauf landab gespielt? Schon, aber es sind fast immer dieselben Stücke. Der Werkkatalog von Jean-Claude Yon verzeichnet 110 Nummern. Aber wer kennt schon "Tromb-Al-Ca-Zar" (1856), "Les Trois Baisers du diable" (1857), "Mesdames de la Halle" (1858), "Geneviève de Brabant" (1859/67), "Le Fifre enchanté" (1864/68), "Les Bergers" (1865), "La Diva" (1869), "Madame l'Archiduc" (1874) oder "La Foire Saint-Laurent" (1874)? Es gibt viel zu tun!...