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Jacques-Offenbach-Tage 9.-11.09.2016


RÜCKSCHAU
PRESSEECHO

... sehr frisch und sehr leidenschaftlich ... das Stück ist fast genau 150 Jahre alt ... ein schöner Anlaß, das jetzt neu zu übersetzen und auch endlich mal in Deutschland aufzuführen ...
(Susanne Prinz, BR-Klassik, Operetten-Boulevard, 12.09.2016)

... Die Musik ist ... herrlich, auch wenn sich die Zuhörer mit einem Klavier begnügen müssen, das stützt und dem Ensemble zum richtigen Ton verhilft. Der Pianist macht das bemerkenswert gut, die Ensemblearbeit ist hervorragend und die Stimmen sowie das gesangliche Zusammenspiel sind hoch zu loben. Es gibt viele schöne Lieder: poetische, witzige und ironische, auch welche im Volkston. Nicht wenige haben Ohrwurmqualität. Viele musikalische Ideen, schöne Stimmen und schöne Weisen sind eingebettet in die verworrene Handlung dieses Schäferspiels, das nicht romantisiert, sondern ironisiert.
Pathos findet sich nicht, stattdessen Karikaturistisches und Parodistisches. ... Mit Witz und Ulk bringt das Stück das Publikum zum Lächeln. Langeweile kommt nicht auf. Die Regie arbeitet mit wenigen Hilfsmitteln bei der Maske, improvisiert bei den Kostümen und Requisiten und bringt doch gelungene Auftritte zustande.
So empfindet es das Publikum im Marmorsaal des Kurhauses und spendet am Ende der deutschen Erstaufführung minutenlangen Beifall und Bravoirufe für das Ensemble. Die "Stimme des Volkes" vergibt dafür die Attribute "komisch, locker und mit viel jugendlichem Spieldrang". Für sie ist diese Oper lebendig und deshalb viel mehr als die Reliquie einer vergangenen Zeit.
(Karl-Heinz Wolter, Offenbachfreunde lassen Oper hochleben. Nie gesehen und selten schön: Deutsche Erstaufführung der "Schäfer"-begeistert, in: Rhein-Zeitung Rhein-Lahn-Kreis, 13.09.2016, 12)


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